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Wirtschaft

US-Notenbank signalisiert weiter eine vorsichtige Verschärfung der Geldpolitik

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Prognosemodell der Fed Distriktnotenbank AtlantaQuelle Federal Reserve Bank of Atlanta

Mit Spannung wird jedoch an den Märkten erwartet, wie die Notenbanker in den USA die längerfristige US-Konjunktur sehen und ob sie das Ziel beibehalten, den Leitzins mittelfristig auf ein Niveau von drei Prozent anzuheben. Zudem kündigte sie den Beginn des Abbaus ihrer Bilanzsumme für Oktober an.

"Die Ankündigung der Fed, dass sie im nächsten Monat mit dem Abbau ihrer 4,3 Billionen US-Dollar schweren Krisenbilanz beginnen wird, hat etwas von einem historischen Moment". Es gilt als fast sicher, dass der Offenmarktausschuss unter Vorsitz von Notenbankchefin Janet Yellen den Leitzins in der bisherigen Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent belässt. Bis Ende des Jahres will die Fed pro Monat Anleihen im Wert von insgesamt zehn Milliarden Dollar abstoßen, 2018 soll die Abbausumme schrittweise auf 50 Milliarden Dollar pro Monat anwachsen. So sind Umfragen zufolge derzeit nur noch 40 Prozent der Marktteilnehmer überzeugt, dass die Fed im Dezember einen weiteren Zinsschritt unternimmt.

Zuletzt hatte die Fed Mitte Juni 2017 den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Die nächste Erhöhung erwarten die Märkte für den Dezember dieses Jahres.

Die jüngsten Wirbelstürme hätten großen Schaden angerichtet, schreibt die Notenbank.

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