fashionmagazin.org

International

Putin will keine Atommacht Nordkorea

Share
Shinzo Abe

Das chinesische Militär hielt nahe der Grenze zu Nordkorea eine große Übung ab. Sanktionen seien nur die eine Hälfte, während Dialog die andere sei. Widerstand regt sich nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch in Peking und Moskau, die ihre Sicherheitsinteressen durch das neue Abwehrsystem bedroht sehen. Zudem dürfen Staaten Schiffen oder Flugzeugen aus Nordkorea den Zugang verwehren, wenn sie diese verdächtigen, sanktionierte Gegenstände an Bord zu haben.

Diplomaten erklärten, der UN-Sicherheitsrat könnte als weitere Sanktionen ein Verbot von nordkoreanischen Textilexporten, Landeverbote für nordkoreanische Flugzeuge, Einreiseverbote für nordkoreanische Funktionäre, ein Entsendeverbot für nordkoreanische Arbeiter und die Unterbindung von Öllieferungen in Betracht ziehen. Welche Art von Maßnahmen ergriffen werden sollen, blieb jedoch unklar.

Die USA sollten nicht vergessen, dass Nordkorea eine "voll entwickelte Atommacht ist, die im Besitz von Interkontinentalraketen (ICBM) wie auch einer Atom- und Wasserstoffbombe" sei, hiess es.

Die Führung in Pjöngjang hatte am Sonntag nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe testen lassen, mit der eine Langstreckenrakete bestückt werden kann. Er lehnte zusätzlichen Druck auf Machthaber Kim Jong Un ab, einschließlich des von US-Präsident Donald Trump geforderten Ölembargos. Auch die EU plant wegen des Atomtests schärfere Strafmaßnahmen. Für den Fall neuer Sanktionen kündigte er Gegenmaßnahmen an.

Auch im UNO-Sicherheitsrat gibt es Vorschläge für weitere Strafmassnahmen.

Angesichts der heftiger werdenden Drohungen Nordkoreas erwägt die australische Regierung, ihre Bürger von der koreanischen Halbinsel und der Region in Sicherheit zu bringen. Kommenden Montag solle darüber abgestimmt werden.

Unterstützung kommt von Grossbritannien und Frankreich. China bestehe darauf, dass die Atomfrage durch Verhandlungen gelöst werde, zitierte Xinhua den Präsidenten. Anfang Juni stimmt er dann für Sanktionen gegen zwei staatliche Unternehmen des Landes, die Staatsbank Koryo sowie die Raketenstreitkräfte der nordkoreanischen Armee. Regierungssprecher Steffen Seibert sprach sich für eine weitere Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea aus.

Der Entwurf sei den anderen Mitgliedern des Sicherheitsrats vorgelegt worden. Putin rät zur wirtschaftlichen Kooperation mit Nordkorea. China ist mit Abstand der wichtigste Handelspartner Nordkoreas. Aber das Regime in Pjöngjang weitet sein Atomprogramm aus, weil es von der verzweifelten und illusorischen Annahme ausgeht, es könne auf diese Weise einen vernichtenden Krieg mit den USA abwenden, den es unweigerlich verlieren würde. Das Risiko eines Nuklear-Konflikts mit Nordkorea sei derzeit die "gefährlichste Krise" der Welt.

Zu Reportern sagte er: "Es ist schwierig, Dialog mit Menschen zu führen, die Österreich und Australien verwechseln".

Share