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Joggerin am helllichten Tag in Leipziger Park vergewaltigt

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Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung

Einen derart brutalen Angriff habe es in der Stadt schon lange nicht mehr gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Daher rät die sächsische Polizei Frauen, nicht alleine joggen zu gehen.

Leipzig - Noch immer macht sich Fassungslosigkeit in Leipzig breit, noch immer hofft die Polizei auf Mithilfe aus der Bevölkerung.

Im Polizeibericht heißt es: Die Frau startete ihre Joggingrunde unweit der Emil-Fuchs-Straße und rannte Richtung Rosenthalwiese, am Zooschaufenster vorbei, weiter in Richtung Gohliser Schlösschen und an dem dort in der Nähe gebauten Spielplatz vorbei.

Ein Sexualverbrechen schockiert Sachsen: Am helllichten Tag ist in einem Park mitten in Leipzig eine Joggerin so schwer vergewaltigt worden, dass sie notoperiert werden musste. Eine heiße Spur wurde aber zunächst nicht bekannt. Gesucht wird ein mittelgroßer, etwa 25 bis 35 Jahre alter Mann südländischen Typs mit dunklen Haaren, kurzem, ungepflegtem Bart und stämmiger Figur. Den Schilderungen zufolge war der Mann zu Fuß in derselben Richtung wie sie unterwegs gewesen. Mehrfach soll er ihr dabei ins Gesicht geschlagen und getreten haben. Er zerrte sie danach auf eine Wiese und vergewaltigte sie. Im Gespräch mit dem stern empfahl Polizeisprecher Uwe Voigt: "Wer alleine joggt, sollte seine Umgebung momentan verstärkt wahrnehmen, nach dem Überholen auch einen Blick zurückwerfen". Es werde aber geprüft, ob es Zusammenhänge mit zwei Delikten vor wenigen Tagen gebe. Im anderen Fall habe ein Unbekannter einer Frau an Brust und Schritt gefasst und war dann verschwunden.

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