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Italiener Agnelli neuer ECA-Vorsitzender

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Football Germany 1. Bundesliga

Generationenwechsel bei der mächtigen Klubvereinigung ECA: Der 41-jährige Italiener Andrea Agnelli folgt auf den 61-jährigen Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge als Chef der Interessenvertretung. Zusammen mit Agnelli wird Ivan Gazidis, der Geschäftsführer von Arsenal London, im Exekutivkomitee der UEFA Einsitz nehmen. Seine Präsidialzeit ist vorerst auf zwei Jahre begrenzt. Agnelli lobte den neuen deutschen Vertreter: "Er ist ein Meister der Verhandlung und kennt die Landkarte des europäischen Vereinsfußballs im Detail wie kaum ein zweiter". Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Rummenigge hatte sich bereits am Montag in Genf mit einer Rede von den ECA-Mitgliedern verabschiedet. Aus der ECA ist ein starker, ein fairer Partner für die UEFA und FIFA geworden.

Die Kritik, innerhalb der ECA würden die großen Klubs wie die Bayern, Real Madrid, der AC Mailand oder Manchester United die "Kleinen" unterdrücken, lässt Rummenigge nicht gelten. Heute können wir feststellen: Die ECA hat innerhalb eines Jahrzehnts mehr erreicht, als wir zu hoffen wagten. Zuletzt waren die Klubs maßgeblich an der Reform der Champions League und Europa League (ab 2018/19) beteiligt, die deutlich mehr Geld und den vier großen Ligen vier Plätze in der Gruppenphase der Königsklasse garantiert. Dass mit dem Präsidenten von Juventus nun allerdings erneut der Lenker eines europäischen Fußball-Schwergewichts die Führungsrolle übernimmt, wird die Kritiker in ihrer Überzeugung stärken.

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