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FC Bayern München: Uli Hoeneß reagiert auf Kritik von Robert Lewandowski

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Die Münchener Thomas Müller Thiago und Kingsley Coman verlassen enttäuscht den Rasen

Hoeneß mochte Lewandowski für seine kritischen Äußerungen unter anderem zur Transferpolitik des FC Bayern nicht so hart rügen wie zuvor der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge.

Denn auch der Vorstandschef der Münchner sagte ja gerade erst nach dem von Stürmer Robert Lewandowski am Verein vorbeigeführten Interview, in dem der Pole die Transferstrategie der Bayern kritisiert hatte: "Leider ist sein Berater, Herr Barthel, hier oft der, Spiritus Rector'".

Dafür erntete er von Rummenigge deutliche Worte.

Präsident Uli Hoeneß indes bereitet die sportliche Entwicklung des FC Bayern München vor dem Start in die Champions League mehr Sorgen als die Lewandowski-Aussagen. "Aber ich weiß schon, wie man Spieler zur Räson bringen kann".

Gegenüber "Bild" sagt Rummenigge: "Offenbar hat sich Robert von den Paris-Transfers irritieren lassen". Doch auch darauf hatte Rummenigge eine Antwort: "Die Macht der Spieler sehe ich nicht so groß, wie Lewandowski mit einem Blick in seinen Vertrag auch feststellen kann". Es darf nicht vereinsschädigend sein. "Was Thomas Müller in Bremen gesagt hat, war auch nicht okay".

Doch Rummenigge zeigt sich in dem Interview nicht nur über Lewandowski verärgert. "Wir brauchen wieder mehr Effizienz und Ernsthaftigkeit", betonte der Bayern-Boss. "Er hat bis 2021 ohne Ausstiegsklausel unterschrieben". Hoeneß fand die Ansagen Rummenigges angemessen und "ziemlich ausgewogen", wie er erklärte: "Gegen Robert Lewandowski habe ich überhaupt keine große Kritik gesehen, eher gegen den Berater". "Unzufriedenheit auf der Bank ist okay, aber keine öffentliche Kritik am Trainer". "Noch wichtiger wäre, wenn er sich darum kümmert, was ihm eigentlich wichtiger sein müsste, nämlich seine Leistung". Grundsätzlich habe Hoeneß das Interview nicht als problematisch empfunden. "Und wenn die besser ist, dann werden wir unsere Ziele auch erreichen". "Und wenn Lewandowski sich über die Asien-Reise beschwert, die wir machen, sollte er wissen, dass sein vermeintlicher Traumverein Real Madrid im Sommer 24 Tage in der Hitze unterwegs war - doppelt so lange wie wir".

Mario Basler sorgt mit einem irren Gerücht für Furore: Der ehemalige Bayern-Spieler behauptet, FCB-Coach Carlo Ancelotti könnte den Klub bereits im Winter vorzeitig verlassen um einen chinesischen Erstligisten zu trainieren.

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