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Deutscher Botschafter wegen Kölner Kurdendemo einbestellt

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Das 25. Internationale Kurdische Kulturfestival in Köln

Nach einer Demonstration von PKK-Sympathisanten und Unterstützern in Köln bestellte das türkische Außenministerium am Samstag den deutschen Botschafter Martin Erdmann ein.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, lautet der Vorwurf an die deutschen Behörden, die Veranstaltung und damit "Terrorpropaganda" genehmigt zu haben. Man habe in deutlicher Form dies gegenüber dem deutschen Botschafter in Ankara zum Ausdruck gebracht, "der ins Ministerium einbestellt wurde". Nach einem Bericht des "Kölner Stadt-Anzeigers" nahmen dagegen 12.000 Menschen an einer Veranstaltung an der Deutzer Werft teil und traten dabei für die Rechte der Kurden in der Türkei ein. Sie stand unter dem Motto "Freiheit für Öcalan - einen Status für Kurdistan".

Die PKK wird von der Türkei, aber auch in Deutschland und der EU als Terrororganisation eingestuft.

Die Teilnehmer forderten damit die Freilassung des zu lebenslanger Haft verurteilten Führers der Kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan (69).

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