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Deutlich weniger Bade-Tote in Schleswig-Holstein

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Einsatzfahrzeuge der DLRG stehen nach einem Badeunfall neben einem See

Die Ursache für die deutlich niedrigere Zahl der Bade-Toten war nach Einschätzung der DLRG der schlechte Sommer.

In Niedersachsen kamen seit Beginn des Jahres 38 Menschen bei Badeunfällen ums Leben, genauso viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Bundesweit sank die Zahl um 30 Prozent auf 297 Menschen. 14 Menschen sind in den ersten acht Monaten in Gewässern des Landes ertrunken, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag mitteilte.

Dieser zweitniedrigste Wert seit Beginn der Erhebung sei aber kein Grund zur Entwarnung. Denn im warmen Juni 2017 habe es mehr Todesfälle im Vergleich zu 2016 gegeben.

"Die rückläufige Entwicklung der Opferzahlen ist auf den ersten Blick sehr erfreulich", sagte DLRG-Vizepräsident Achim Haag mit Blick auf die bundesweiten Zahlen. Unfallschwerpunkte sind den Angaben zufolge traditionell Flüsse, Seen und Teiche.

Um diese Fälle zu verringern, fordert der DLRG, dass Rettungsschwimmer an Badestellen im Binnenland eingesetzt werden. Auf die mindestens 21 ertrunkenen Asylsuchenden hat die DLRG reagiert: "Wir haben Baderegeln als Piktogramme erstellt und den Kommunen wie Städten kostenlos zur Verfügung gestellt", erklärte Haag.

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