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Scholl äußert sich erstmals zum Confed-Cup-Zoff mit der ARD

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Borussia Moenchengladbach v Eintracht Frankfurt- DFB Cup Semi Final

"Deshalb wollte ich, dass die Story draußen bleibt".

ARD-Experte Mehmet Scholl (46) gibt knapp sieben Wochen nach zwei eigenmächtig verpassten Sendungen sein TV-Comeback. "Wir hatten eine Reihe von Gesprächen", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Da habe ich gesagt: Ich gehe.

Scholl hatte sich beim Confed Cup in Russland dagegen gewehrt, dass er in der ARD über das Thema Doping im Fußball reden sollte.

Dass man ihm nach dieser Geschichte unterstellt habe, er sei nicht gegen Doping im Fußball, beantwortete Scholl auf seine Art: "So ein Käse".

Scholl sagte nun im BR-Hörfunk, bei dem Streit sei es um einen Beitrag über Doping in der russischen Fußball-Nationalmannschaft gegangen, den er an dem Tag für nicht relevant gehalten habe.

Für die ARD wird Scholl trotz des Disputs weiter analysieren. "Mehmet ist uns sehr wichtig". Doch während des Turniers analysierte plötzlich der frühere Nationalspieler Thomas Hitzlsperger die Spiele - von Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Sender und Scholl war daraufhin zu hören.

Am kommenden Montag wird Scholl bei der DFB-Pokal-Partie Hansa Rostock gegen Hertha BSC wieder live in der ARD zu sehen sein.

Balkausky deutlich: "Die Redaktionen sind für den Inhalt zuständig, die Experten für die Meinung. Und dann bin ich gegangen", erläuterte der Ex-Profi in seiner Sendung "Mehmets Schollplatten" sein Vorgehen. Scholl selbst habe bereits versprochen, "dass das nicht wieder passieren wird". Und weiter: An diesem Tag habe dieses Thema "nichts in der Sendung verloren" gehabt. "Immer, wenn ein gewisser Sender das Programm macht, fangen wir grundsätzlich mit negativen Storys an", behauptete Scholl.

Das teilte der Bayerische Rundfunk auf seiner Homepage mit.

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