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Macron zahlte 26.000 Euro für Makeup

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So steht auch der junge Emmanuel Macron morgens nicht auf Eine Visagistin half auf Auslandsreisen und bei Terminen nach

Nach 100 Tagen im Amt ist der Politik-Senkrechtstarter hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet: Rasant einbrechende Popularitätsbrechende, auf hohem Niveau noch steigende Arbeitslosenzahlen - da hat Macron ein Affärchen um Verschwendung von Steuergeld gerade noch gefehlt. In den drei Monaten seiner Amtszeit zahlte der Staatschef seiner Chefvisagistin 26.000 Euro, wie Macrons Umfeld am Freitag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte.

Es klingt unglaublich, doch Emmanuel Macron hat offenbar in seinen ersten drei Monaten als Präsident ganze 26.000 Euro für Make-up ausgegeben! "Das hat sich ja gelohnt, einen jungen (Präsidenten) zu wählen", schrieb eine Frau über den 39-Jährigen auf Twitter. Damit liegt das aktuelle Staatsoberhaupt aber unter den Ausgaben seines Vorgängers.

Der stellvertretende Vorsitzende des rechtspopulistischen Front National, Florian Philippot, ätzte auf Twitter: "Während Frankreich sich abrackert, schmiert sich Macron 23 Mindestlöhne ins Gesicht". Demnach habe der Elysée Palast ihr einmal 10.000 Euro und einmal 16.000 Euro für ihre Arbeit überwiesen. Das Büro des Präsidenten gab sich zerknirscht und sagte dem Sender BFMTV, die Ausgaben für Make-up sollten künftig "deutlich gesenkt" werden.

Der Bericht kommt für Macron zu einem schlechten Zeitpunkt: Seine Popularitätswerte sind in den vergangenen Wochen gefallen, nachdem er Haushaltskürzungen und Arbeitsmarktreformen angekündigt hatte. Er ist laut Umfragen inzwischen sogar weniger beliebt als sein Vorgänger François Hollande.

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