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Lady Gaga und Co.: Diese Stars wüten nach Charlottesville gegen Donald Trump

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Krankenwagen fährt zum Tatort

Als die Eskalation bereits beendet zu sein schien, raste ein Autofahrer offenbar mutwillig in eine Gruppe von Gegendemonstranten und tötete eine 32-jährige Frau. Der Fall werde als möglicher Verstoss gegen die Bürgerrechtsgesetze behandelt, teilte das FBI am Samstagabend (Ortszeit) mit. Zudem stürzte ein Hubschrauber der Behörden aus ungeklärter Ursache ab. Augenzeugenberichte und Videoaufnahmen wiesen zuvor auf eine absichtliche Tat hin.

BedminsterNach Kritik am US-Präsidenten und seinem Umgang mit den Ausschreitungen in Charlottesville hat das Weiße Haus Donald Trumps vorherige Aussage verteidigt. Es gebe in Amerika "keinen Platz" für Gewaltausbrüche wie den in Charlottesville, sagte er, ohne in Einzelheiten zu gehen. Die Amerikaner müssten "mit Liebe für unsere Nation und. wahrer Zuneigung für einander zusammenkommen". Trump soll während seines Wahlkampfs mit Anhängern der "weißen Vorherrschaft, weißen Nationalisten und antisemitischen Gruppen" geliebäugelt haben. Bürgermeister Michael Signer (Demokrat) erklärte: "Ich lege die Verantwortung für vieles, was Sie heute in Amerika sehen, direkt vor die Haustür des Weißen Hauses".

"Die vergangenen 24 Stunden in Charlottesville waren sehr schwierig".

Unter den Teilnehmern des Aufmarschs waren auch Mitglieder der sogenannten Alt-Right-Bewegung.

Durch seinen rhetorischen Schlenker verschweigt und relativiert Trump den Rechtsextremismus. Der Präsident forderte in seiner Ansprache in Bedminster: "Hass und Teilung müssen aufhören - jetzt gleich". Ein Universitätssprecher sagte, eine Person sei festgenommen und mehrere Personen seien verletzt worden. Die Bürger wurden dazu aufgerufen, den Unfallort freizuhalten, damit Helfer dorthin gelangen könnten.

Am Rande der Kundgebung verschiedener ultrarechter Gruppen war es in der Stadt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten gekommen. 15 Menschen wurden verletzt.

Die Rechtsextremen hatten sich in Charlottesville versammelt, um gegen die angebliche Unterdrückung der weissen Bevölkerung und ihrer Geschichte zu demonstrieren.

Der demokratische Gouverneur von Virginia, Terry McAuliffe, rief den Ausnahmezustand aus. Eine solche Maßnahme erleichtert es, zusätzliche Sicherheitskräfte heranzuziehen, wenn dies für nötig gehalten wird.

Am Freitagabend in Charlottesville bei einem Fackelzug durch die Stadt zeigten die rechten Fackelträger ihr Gesicht. "Wir erfüllen seine Versprechen", sagte zum Beispiel der frühere Ku-Klux-Klan-Anführer David Duke: "Dafür haben wir ihn gewählt, weil er uns unser Land zurückgeben will".

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