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Griechenland bittet EU im Kampf gegen Brände um Hilfe

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Die Flammenfront habe nach Schätzungen der Feuerwehr eine Länge von mehr als 15 Kilometer

Tausende Menschen mussten deshalb in der Nacht ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Wie Tagesschau-Online am Montag berichtet, rollt eine bis zu 15 Kilometer lange Feuerwalze durch das Gebiet nordöstlich der Hauptstadt Athen. Die Region gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Griechen. "Es gibt viele abgelegene Häuser, die wir noch nicht erreichen konnten", sagte ein Sprecher des Rettungsdienstes am frühen Montagmorgen im Fernsehen.

Aber auch in der Toskana und der Region Bologna müssen sich Urlauber wegen Bränden auf Umleitungen und Straßensperren einstellen. Die meisten harrten entlang der Strände aus. Über die Fläche des zerstörten Waldes lagen zunächst keine Angaben vor. Während der Wind am Montag immer wieder neue Flammen anfachte, hätten die Piloten der Löschflugzeuge keine gute Sicht gehabt, um ihre "rettende Wasserfracht auf die Brandherde zielgenau abwerfen zu können", sagten Mitarbeiter des Zivilschutzes.

Regierungschef Alexis Tsipras rief per Kurznachrichtendienst Twitter alle Behörden auf, an den Löscharbeiten teilzunehmen. Mehr als 3000 Feuerwehrleute sind im Einsatz.

Gerüchte machten die Runde, wonach Bodenspekulanten die Feuer gelegt hätten. Statt gegen eine einzelne Feuerfront kämpft die Feuerwehr inzwischen gegen Hunderte kleinere Brände.

Über 4000 Feuerwehrleute waren in Portugal im Einsatz.

Waldbrände waren am Wochenende auch im Westen Griechenlands ausgebrochen. Unter Kontrolle sei die Lage auf der Westseite der Halbinsel Peloponnes nahe der Kleinstadt Amaliada sowie auf der Insel Zakynthos, teilte die Feuerwehr mit. Hotels seien aber nicht bedroht.

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