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Wirtschaft

Zahl der Euro-Blüten bleibt weitgehend konstant

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Symbolbild In sechs Monaten tauchten bundesweit 5.422 gefälschte Banknoten auf

Im Euroraum und außerhalb der Euro-Zone hingegen sind nach Angaben der Europäischen Zentralbank weniger gefälschte Noten im Umlauf. Das waren gut 6 Prozent weniger als im zweiten Halbjahr 2016.

In Deutschland entdeckten Banken, Handel und Polizei rund 39.700 Euro-Blüten.

Anfang April war der überarbeitete Fünfziger mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen in Umlauf gebracht worden. Der Anteil der 20-Euro-Blüten lag im ersten Halbjahr bei 23 Prozent.

Der 50-Euro-Schein wird in Hessen besonders gern gefälscht.

In Deutschland dagegen stieg die Zahl der Fälschungen im selben Zeitraum um 8,7 Prozent gegenüber dem zweiten Halbjahr 2016. Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele hofft allerdings, dass sich das bald ändert. Gerade einmal 35 Blüten dieser Sorte wurden in Deutschland im ersten Halbjahr aus dem Verkehr gezogen.

Weltweit richteten Fälscher 2017 in den ersten sechs Monaten einen Schaden von rund 17 Millionen Euro an. Die Bundesbank geht von einem Rückgang bei den 50-Euro-Fälschungen im zweiten Halbjahr aus. Zunehmend werde festgestellt, dass falsche Banknoten über Waren in Umlauf gebracht werden, die es bei Kleinanzeigen gibt. Die Gefahr, mit Falschgeld in Berührung zu kommen, ist allerdings äußerst gering.

Produziert werden Blüten vor allem in Südeuropa. Hier geht's zum Test.

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