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Wimbledon-Aus für Angelique Kerber

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Montag spielt er gegen Haudrauf Milos Raonic um den Einzug ins Viertelfinale Alexander Zverev

Die Weltranglisten-Erste siegte am Samstag nach einem wahren Kraftakt gegen die US-Amerikanerin Shelby Rogers nach 2:17 Stunden in drei Sätzen mit 4:6, 7:6 und 6:4. Ich bin natürlich sehr enttäuscht, das wird noch ein paar Tage dauern. "Obwohl ich eigentlich ganz gut gespielt habe, aber am Ende haben zwei Punkte das Match entschieden", sagte Kerber beim Fernsehsender Sky.

Partie gedreht, ins Viertelfinale eingezogen. Das sind Mützen mit zusätzlichem Sonnenschutz für die Wangen und den Nacken, die zwar ein wenig an einen Tropenhelm erinnern, einem der Balljungen im Achtelfinalmatch zwischen Angelique Kerber und Garbiñe Muguruza aber auch nicht weiter halfen.

French-Open-Finalistin Halep besiegte im Achtelfinale die Weißrussin Viktoria Asarenka mit 7:6 (3), 6:2 und trifft nun auf die an Nummer sechs gesetzte Lokalmatadorin Johanna Konta. Das zweite Spiel auf Court 2 brachte Kerber kein Glück. Die Partie zwischen der 23-jährigen Spanierin und der 29-jährigen Deutschen wogte hin und her, Kerber durchbrach sofort wieder den Aufschlag der Spanierin, und der gelang der unmittelbare Konter zum 3:3.

Damit verliert Kerber auch ihre Führung im WTA-Ranking. Im dritten Durchgang sah sich Kerber gegen die starke Grundlinienspielerin nach einem 2:0 mit einem 2:3 konfrontiert, erfing sich aber rechtzeitig und fixierte das Duell mit Muguruza.

London - Die vermeintliche Tenniskönigin Angelique Kerber hat ihr Achtelfinalmatch gegen die Spanierin Garbine Muguruza beherzt begonnen, nach ihrem gewonnenem ersten Satz aber hat die Deutsche bei ihrer Niederlage mit 6:4, 4:6, 4:6 einmal mehr der Mut verlassen.

London - Es ist definitiv nicht das Jahr der Angelique Kerber. "Ist mir egal", sagte Kerber nach ihrem Achtelfinaleinzug über die Spielansetzung und goss kein Öl ins Feuer. "Auf Wimbledon habe ich mich schon gut vorbereitet, aber mein Blick geht auf das nächste halbe Jahr". Der Kanadier verlor gegen den Weltranglistenersten Andy Murray in drei Sätzen. Den Druck, den sich die Linkshänderin selbst auferlegt, dem ist sie seit Langem nicht gewachsen. "Natürlich will ich versuchen, sie wieder zu erlangen, aber für mich ist es wichtig, wieder den richtigen Weg zu finden, und ich glaube, ich bin auf dem richtigen Weg". Dies lag zum einen daran, dass man lieber die Männer auf den beiden großen Show-Courts präsentiert, was bei vielen Spielerinnen Unmut auslöste und auch Kerber "sehr überrascht" hat.

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