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Saudischer König sagt Teilnahme ab

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Konfrontation

Mit seinen Extrawünschen legte er gefühlt halb Hamburg lahm - aber jetzt taucht Salman ibn Abd al-Aziz (81) doch nicht an der Elbe auf. Neben dem Königreich haben auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten und Bahrain ein Ultimatum an Katar gestellt, das in der Nacht um 48 Stunden verlängert wurde.

Neben Brasiliens Staatspräsident Michel Temer hat nun auch der saudische König Salman seine Teilnahme am G20-Gipfel abgesagt. Die Länder, darunter Saudi-Arabien, hatten am 5. Juni ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Die vier Staaten werfen Katar vor, Terrorismus zu unterstützen. "Es gibt Gerüchte, wonach Teile der Familie darüber so empört sind, dass sie sogar überlegen, den König für unzurechnungsfähig erklären zu lassen", sagt Husseini. Wegen des schlechten Gesundheitszustands von König Salman war schon zuvor darüber spekuliert worden, ob er die Reise antreten würde. Bundesaußenminister Gabriel trifft heute in Dschiddah den saudischen Außenminister al-Dschubeir.

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