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Kerber-Bezwingerin eilt ins Wimbledon-Finale

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Nur die einer Spielerin lächelt Venus Williams lässt ihrer einheimischen Gegnerin keine Chance

Venus Williams strahlte auf dem "Heiligen Rasen" von Wimbledon mit der Sonne um die Wette.

Venus Williams (37) hat in Wimbledon die Zeit zurückgedreht und spielt neun Jahre nach ihrem letzten Triumph erneut um den Titel.

"Ich habe hier so viele Endspiele bestritten, ich konnte mir nicht mehr wünschen, aber jetzt hätte ich schon gerne noch einen Sieg dazu", sagte Williams, nachdem sie Johanna Konta 6:4, 6:2 geschlagen und damit die britischen Hoffnungen auf den ersten Heimsieg im Dameneinzel seit 40 Jahren zerstört hatte.

Für Venus Williams ist es an ihrem 20. Die US-Amerikanerin gab gegen Konta kein einziges Mal ihren Aufschlag ab und nutzte konsequent die Schwächen ihrer Gegnerin.

Vor einigen Wochen war Venus Williams in Florida in einen tödlichen Autounfall verwickelt gewesen.

Garbine Muguruza hat sich mit einer überzeugenden Leistung für ihr zweites Wimbledon-Finale nach 2015 qualifiziert.

Vor zwei Jahren hatte Muguruza, die im Achtelfinale Angelique Kerber ausgeschaltet hatte, im Finale gegen Serena Williams verloren. Mittlerweile hat die Polizei in Florida mitgeteilt, dass Williams, anders als zunächst vermutet, keine Schuld an dem Unfall treffe. 14 Lebensjahre trennen die beiden Finalistinnen. Die 23-jährige Spanierin, die nach ihrem frühen Aus als Titelverteidigerin bei den French Open auf Platz 15 zurückgefallen war, besiegte die ungesetzte Slowakin Magdalena Rybarikova in nur 64 Minuten sicher mit 6:1,6:1.

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