fashionmagazin.org

International

G20: Scholz verspricht Krawall-Opfern schnelle Hilfe

Share
Merkel verurteilt Krawalle am Rande des G20-Treffens

Die Leidtragenden sollen entschädigt werden, das sicherte nun Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu. In den Handelsfragen gebe es zwar weiter Schwierigkeiten, "aber wir haben in einigen Bereichen durchaus gute Ergebnisse erzielt", sagte Merkel am Samstag auf ihrer Abschluss-Pressekonferenz in Hamburg. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel versprach den Opfern der Ausschreitungen rasche finanzielle Hilfe.

"Die entfesselte Gewalt und ungehemmte Brutalität, auf die die Polizei in diesen Tagen des G20-Gipfels immer wieder getroffen ist, verurteile ich auf das Schärfste".

Die Gespräche über eine möglichst unbürokratische Hilfe des Bundes mit dem Land Hamburg sollten sehr schnell beginnen. Merkel betonte, dabei gehe es nicht um die Frage, ob geholfen werde, sondern nur noch um die Frage, wie. Sie wies den Vorwurf zurück, der Staat habe angesichts der Krawalle versagt.

Merkel verteidigte zugleich, dass die Hansestadt als Austragungsort für den G20-Gipfel ausgewählt wurde. "Der Gipfel konnte abgehalten werden". Die SPD sprach von einer "nationalen Aufgabe".

Schulz nannte die Krawalle von Hamburg "sinnlose, widerwärtige Gewalt". "Wir haben es hier mit Mordbrennern zu tun - mit Gewalttätern, die Mordversuche vorbereiteten und brandschatzend durch die Straßen zogen", sagte Schulz weiter.

Ebenso forderte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann "schnell unkomplizierte Entschädigungsmöglichkeiten" für die "von Plünderungen und Brandstiftungen" Geschädigten zu schaffen. Die Samstagnachmittag gestarteten Demonstrationen verliefen indes weitgehend friedlich.

"Wenn brutale Gewalttäter den Rechtsstaat herausfordern, müssen alle Demokratinnen und Demokraten zusammenstehen", erklärte Schulz.

Share