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Das Schlimmste überstanden: Feuerwehr hebt Ausnahmezustand auf

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Auto fährt auf einer überfluteten Straße

Die Feuerwehr hatte am Mittag den Ausnahmezustand verhängt. Der Ausnahmezustand war am Donnerstagmittag nach den ersten heftigen Regenfällen ausgerufen worden. Rund 600 Feuerwehrleute sind noch im Einsatz, unterstützt von rund 550 ehrenamtlichen Helfern.

In Berlin fiel so viel Regen wie seit 110 Jahren nicht mehr.

Auch im besonders stark betroffenen brandenburgischen Oranienburg kämpften die Behörden am Freitag weiter mit den durch das Unwetterverursachten Sachschäden. Die Feuerwehr musste zu hunderten Einsätzen ausrücken.

Auf der Stadtautobahn A100 wurde wegen einer Überschwemmung an der Abfahrt Kaiserdamm in Höhe des Funkturms die Fahrbahn in Richtung Süden voll gesperrt, wie die Feuerwehr mitteilte.

Im Berliner Bezirk Charlottenburg wurde durch den Dauerregen ein Gehweg unterspült, wodurch die Statik eines Hauses gefährdet war. Massive Probleme gab es auch am Flughafen Tegel.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt noch bis einschließlich Freitagvormittag vor unwetterartigem Regen in Berlin und Brandenburg. Die Intensität dieser Niederschläge sollte sich bis zum Abend aber stetig abschwächen. So viel gäbe es sonst nur in der Silvesternacht, hieß es weiter.

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