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Zverev im Finale von Halle

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Im Viertelfinale

Roger Federer zieht souverän ins Halbfinale des Rasen-Turniers von Halle ein. Dafür mussten beide am Samstag aber hart arbeiten. Das zweite Vorschlussrunden-Duell bestreiten Topfavorit Roger Federer aus der Schweiz und der Russe Karen Chatschanow.

Halle/Westfalen. Das Traumfinale in Halle rückt näher.

"Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll". "Je häufiger du in solchen Situationen bist, desto einfacher wird es", sagte Zverev.

Am Sonntag (ab 13 Uhr Im LIVETICKER) trifft Zverev auf Rekordsieger Roger Federer. Chancenlos ist Zverev aber nicht. "Es wird ein sehr schweres Match". Im Anschluss an seinen hart erkämpften Erfolg gegen Gasquet stand noch das Doppel-Halbfinale mit seinem Bruder Mischa auf dem Programm. Der Topfavorit hatte gegen Florian Mayer keine Mühe. "Im vergangenen Jahr war ich leider nicht richtig fit", sagte Federer. Er kämpfte den Spanier Roberto Bautista Agut mit 6:7 (6:8), 7:6 (7:1), 6:1 nieder. Der 20-Jährige begann druckvoll und nahm Gasquet schnell den Aufschlag ab. Plötzlich fehlte nicht mehr viel zum ersten Satzverlust im laufenden Turnier, ähnlich wie vor zehn Tagen beim frühen Aus in Stuttgart drohte ihm die Partie zu entgleiten. Mit einem Kraftakt schaffte die deutsche Nummer eins den Einzug ins Halbfinale. Halbfinal: Damir Dzumhur (BIH) s. Henri Laaksonen (SUI) 7:6 (12:10), 6:1. Die erste Gelegenheit bot sich Zverev beim Stand von 4:3, den bis dato einzigen Breakball der Partie konnte er aber noch nicht nutzen. Nach 1:52 Stunden machte er unter dem Jubel der Zuschauer den Finaleinzug perfekt. Nach einem abgewehrten Satzball vor dem Tiebreak setzte er sich in der Kurzentscheidung 7:5 durch. Derweil Federer sein Tagwerk über weite Strecken nicht überragend, aber doch einigermassen beständig verrichtete, schlichen sich beim Moskauer ein paar unerzwungene Fehler zu viel ein, vor allem mit der Vorhand, mit der er auch die beiden Satzbälle vergab. "Er hat sich beim ersten und zweiten Aufschlag enorm verbessert und hat eine der besten Rückhände auf der Tour", sagte Federer. In seiner selbst erklärten "Wohlfühloase" will Federer weiter Schwung für sein großes Ziel aufnehmen: den achten Triumph bei den All England Championships. "Darauf ist schon seit zwölf Monaten alles ausgerichtet, und ich bin glücklich darüber, wie ich mich im Moment fühle", hatte der Rekord-Grand-Slam-Turniersieger bereits vor dem Duell mit Chatschanow gesagt.

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