fashionmagazin.org

Sport

VfL Wolfsburg sucht Ruhe in der Klosterpforte

Share
Eintracht schimpft über Elfer Geschenk und Psychotricks

Die Antwort gibt es heute Abend im Ersten oder online im kostenlosen Livestream.

Nach der gefluteten Kabine und dem fatalen Fehler von Schiedsrichter Sascha Stegemann könnte bei Eintracht Braunschweig die Motivation für das Relegations-Rückspiel gegen den VfL Wolfsburg größer nicht sein.

Der VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig bleiben zwei grundlegend verschiedene Vereine.

Sollte es der Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht gelingen, sich gegen den VfL durchzusetzen, wäre es zweite Aufstieg in die Bundesliga innerhalb von vier Jahren.

Was den Trainer so früh in Rage gebracht hatte, verriet sein Manager Marc Arnold: "Alle unsere Schuhe, die wir vor dem Spiel in der Kabine schon hingestellt hatten, waren nass", berichtete Arnold. Mindestens drei Fußballfans seien leicht verletzt worden, teilte die Polizei Wolfsburg am Freitag mit.

Der erste gefährliche Angriff folgte nach 13 Minuten. Der Schwede brachte jedoch nicht genug Druck hinter den Ball, VfL-Torhüter Koen Casteels war daher nicht ernsthaft gefordert.

Die Wolfsburger, immer verunsicherter, ließen sich mehr und mehr in die eigene Hälfte drängen.

Da Wolfsburg bis zum Ende ohne Gegentor blieb, hat der mit Champions-League-Ambitionen in die Saison gestartete Vizemeister und Pokalsieger von 2015 alle Chancen, eine völlig verkorkste Saison noch zu retten.

Die erste Gelegenheit hatte Yannick Gerhardt nach langen 34 Minuten, Jasmin Fejzic klärte aus spitzem Winkel zur Ecke.

Braunschweigs Ken Reichel ärgert sich nach einer vergebenen Großchance.

Nach dem Seitenwechsel und der schnellen Wolfsburger Führung musste Lieberknecht reagieren, nun kam auch Hernandez. Aber auch der Ex-Wolfsburger konnte den Ausfall von Domi Kumbela (Oberschenkelprobleme) nicht kompensieren. Bereits das Hinspiel am vergangenen Donnerstag hatte der Erstligist mit 1:0 durch ein Elfmetertor von Mario Gomez gewonnen.

Der Stürmer hatte sich nach dem Spiel im SPORT1-Interview noch erschrocken von den Anfeindungen gezeigt. Einer stand besonders im Visier der Fans: Mario Gomez.

Der Böllerwurf in Richtung eines Ordners habe in der Partie "zu einem Bruch geführt - wir haben das gegen Hannover erlebt, wir haben das hier erlebt", meinte Ebel.

Wolfsburg sicherte sich durch den Sieg den Klassenerhalt. "Die Fans werden schon Dampf geben", sagte Lieberknecht mit ruhiger, aber entschlossener Stimme und fügte hinzu: "Die Emotionalität gehört dazu".

Share