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Pandas in Deutschland gelandet: "Sie gehören nach Berlin"

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Die Frachtmaschine mit den beiden Transportboxen landete am Nachmittag auf dem Flughafen Schönefeld. Das Pärchen wird vom Berliner Tierarzt Alexander Ochs und zwei vertrauten chinesischen Tierpflegern begleitet. Die Feuerwehr begrüßte das Flugzeug mit einer Wasserdusche.

Die Maschine der Lufthansa war am Freitag im chinesischen Chengdu gestartet. "Wichtig ist, dass den Tieren nicht vermittelt wird, dass etwas Besonderes passiert". Nach dem Tod von Bao Bao im Jahr 2012 hatte man das Gefühl: "Da fehlt was".

Chinas Botschafter Shi Minde sagte am Samstag: "Pandas haben in China praktisch den Status eines Nationalschatzes". Dass dieses Unterfangen bei Pandas gar nicht so einfach ist, hat Berlin bei seinem früheren Panda-Paar bereits erfahren: Den Bären "Bao Bao" erhielt Bundeskanzler Helmut Schmidt einst als Staatsgeschenk aus China.

Die 550 Kilogramm schweren Boxen sind besonders ausgestattet und waren schon im April bei dem Transport von zwei Pandas in die Niederlande erfolgreich im Einsatz.

Am Flughafen Schönefeld wurden die Pandas auf einen Transporter geladen und zum Berliner Zoo gebracht.

Zudem flossen zehn Millionen Euro in die neue Unterkunft namens Panda Garden.

Es wird gehofft, dass die beiden Pandas in Berlin für Nachwuchs sorgen werden. "Dann lässt man sie in Ruhe, damit sie sich eingewöhnen". Die beiden Pandas werden in den Berliner Zoo einziehen.

Die tapsigen schwarz-weißen Pandas stammen aus der Zuchtstation Chengdu im Südwesten Chinas.

Neue Bären für Berlin: Die beiden chinesischen Riesenpandas Meng Meng und Jiao Qing sind samt Pfleger und Bambus in Berlin angekommen. China verlangt eine Leihgebühr von einer Million US-Dollar pro Jahr. Das Geld fließt zu 70 Prozent in den Schutz wild lebender Pandas. Nun landen in Berlin zwei Tiere, die für 15 Jahre bleiben sollen: "Träumchen" und "Schätzchen".

Die ersten Gäste der Pandas werden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Chinas Präsident Xi Jinping sein. Danach sollen die Tiere der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Der Direktor des Berliner Zoos, Andreas Knieriem, versicherte, dass sich die chinesischen und deutschen Tierpfleger um eine behutsame Eingewöhnung der Pandas bemühen.

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