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Lettin Ostapenko gewinnt die French Open

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Besucher verlassen den Platz nachdem das Spiel wetterbedingt unterbrochen wurde

"Es ist noch nicht vorbei", sagte Halep, die im Viertelfinal gegen Elina Switolina schon 3:6, 1:5 zurückgelegen war und später einen Matchball abwehren musste. Es war sogar der erste Turniersieg für Ostapenko überhaupt, die die jüngste Paris-Siegerin seit Iva Majoli vor 20 Jahren ist.

Die Lettin, sie trifft heute im Finale (ab 15 Uhr, live Eurosport) auf die Rumänien Simona Halep, hat die Chance, Außergewöhnliches zu schaffen. Ostapenko wäre die erste ungesetzte Spielerin überhaupt, die bei den French Open in der Profi-Ära triumphiert.

Jelena Ostapenko hat den ersten Grand-Slam-Erfolg ihrer Karriere eingefahren.

"Ich kann es nicht glauben, dass ich der neue French-Open-Champion bin", sagte Ostapenko bei der Siegerehrung: "Es ist wie ein Traum". Als kleines Kind habe ich die Spiele hier im Fernsehen geschaut und jetzt habe ich hier gewonnen.

Paris - Jelena Ostapenko hat sensationell die French Open gewonnen. Außerdem verpasste sie mit der Niederlage den Sprung an die Spitze der WTA-Weltrangliste, die Deutsche Angelique Kerber bleibt weiterhin Erste.

"Die Spielerinnen aus meinem 1997er-Jahrgang sind stark", sagte Ostapenko, "und es ist schon so etwas wie die nächste Generation, die da Druck macht".

Es war ein perfekter Geburtstag für die jetzt 20-Jährige.

Bei den Herren stehen sich am Sonntag (15.00 Uhr/Eurosport) im Finale der Spanier Rafael Nadal und Stan Wawrinka aus der Schweiz gegenüber. Die Vorentscheidung fiel danach, als die 20-Jährige mit einem Netzroller das Break zum 4:3 holte. Mit ihrem Vollgas-Tennis nahm sie Halep sofort den Aufschlag ab - und das auch noch zu Null. Mit ihrer Alles-oder-Nichts-Taktik drehte die Lettin tatsächlich die Begegnung und holte sich den zweiten Satz. "Ich werde einige Zeit brauchen, um das zu verdauen", sagte Halep. Beim Stand von 3:3 ging der zweite Satz praktisch wieder von vorne los.

Auf einmal lag die Sensation in der Luft, die jüngste Finalistin bei einem Grand-Slam-Turnier seit Caroline Wozniacki vor acht Jahren bei den US Open hatte das Momentum nun auf ihrer Seite. Aber, es wird heute ein Spiel der Nerven, in dem Halep aufgrund ihrer Finalteilnahme 2014 einen Vorteil hat - sie kennt das Gefühl von Anspannung und Druck.

Im 2. und 3. Satz hatte nicht mehr viel auf einen Sieg der Aussenseiterin gedeutet.

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