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Deutschland

Wirtschaft: Eon muss im ersten Quartal Gewinnrückgang hinnehmen

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Eon habiert Gewinn im ersten Quartal

Der Vorstand hält trotzdem an seiner Prognose für 2017 fest.

Ebenfalls am Dienstag legt auch die Eon-Gas- und Kraftwerkstochter Uniper Zahlen vor.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gab um 34 Prozent auf 1,038 Milliarden Euro nach. Einschließlich der ausgeklammerten Sonderfaktoren wurde der Nettogewinn auf 628 Millionen Euro fast halbiert.

Während das wichtige Geschäft mit den Strom- und Gasnetzen zulegen konnte, schwächelte das Vertriebsgeschäft.

Gestiegene Stromnetzentgelte, höhere Beschaffungskosten im Strom- und Gasgeschäft in Deutschland und Großbritannien sowie die Abschaltung des Kernkraftwerks Brokdorf lasteten auf dem Ergebnis, wie das Dax-Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Die Jahresprognose bekräftigte Eon, das Unternehmen geht davon aus, die Belastungen aus dem ersten Quartal im Jahresverlauf vollständig auszugleichen. Uniper hat im ersten Quartal zwar den Gewinn von 652 Millionen auf 733 Millionen Euro gesteigert, dabei aber stark von Bewertungseffekten profitiert, wie das Unternehmen ebenfalls am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Eon hatte für 2017 ein bereinigtes Ebit von 2,8 bis 3,1 Milliarden Euro sowie ein bereinigtes Nettoergebnis von 1,2 bis 1,45 Milliarden Euro angekündigt. Dazu trug auch die jüngste Kapitalerhöhung bei.

Essen. Nach dem Rekordverlust 2016 macht dem Energiekonzern Eon zum Start ins neue Jahr ein Gewinnrückgang zu schaffen. Mitte März hatte sich das Unternehmen dann über eine Kapitalerhöhung 1,3 Milliarden Euro besorgt.

Im vergangenen Jahr hatte der einstige Branchenprimus den höchsten Verlust der Firmengeschichte verzeichnet - rund 16 Mrd. Uniper soll unter der Führung von Klaus Schäfer versuchen, der konventionellen Stromerzeugung trotz der schwierigen Rahmenbedingungen und der Energiewende das Überleben zu sichern.

Die Essener büssten zwischen Januar und März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beim Umsatz und Gewinn noch stärker ein als am Markt erwartete wurde.

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