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Gesundheit

Schlag gegen Kinderporno-Szene: 900 Festnahmen

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Hauptquartier von Europol

Internationale Ermittler sind gegen einen weltweiten Kinderpornoring vorgegangen. Rund 900 Menschen seien weltweit festgenommen worden, knapp 370 davon in Europa, teilte Europol mit.

Das verbirgt sich hinter dem Darknet Hier kaufte David S. die Tatwaffe, hier handeln Kriminelle mit Drogen und Kinderpornografie. "Playpen" ist nach Angaben von Europol eine der weltweit grössten Kinderporno-Plattformen mit mehr als 150'000 Nutzern.

Die Kinderporno-Seite war 2014 gestartet. "Wir bemerkten es wenig später - aber wir konnten nichts tun", sagte Dan Alfin vom FBI. Erst im Dezember machte der Gründer einen Fehler und eröffnete den Ermittlern so Zugang zur IP-Adresse, die in den USA registriert war.

Anschließend wurde international ermittelt.

Mehr als zwei Jahre lang hatten Polizeibehörden auf der ganzen Welt unter der Federführung der amerikanischen Sicherheitsbehörde FBI nach den Hintermännern von "Playpen", einer der größten Kinderpornografiewebseiten weltweit, gesucht.

Den Haag - Zwei Jahre lang hatten sie im Geheimen recherchiert.

Inzwischen wurden die drei Hauptbetreiber der Plattform in den USA zu Gefängnisstrafen von bis zu 30 Jahren verurteil. Gegen 51 weitere wurde Anklage wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern erhoben.

Ermittler in den USA und Europa haben hunderte mutmaßliche Pädophile festgenommen und hunderte ihrer Opfer im Internet identifiziert. Darauf basierten Ermittlungen, um die Nutzer aufzuspüren.

Das FBI und Europol haben nach mehr als zweijährigen Ermittlungen gegen ein Pädophilennetzwerk fast 900 Verdächtige festgenommen.

Es ist der größte Fall in einer Reihe von jüngst bekannt gewordenen Ermittlungserfolgen gegen die Kinderporno-Szene. In den Monaten zuvor waren Fälle in Norwegen und Spanien bekanntgeworden.

Bei "Operation Pacifier" setzte das FBI Schadsoftware ein, um sich so der Website und des Servers von Playpen zu bemächtigen.

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