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Real im Königsklassen-Finale gegen Juve

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Real-Coach

Seit 60 Spielen hat Real Madrid immer mindestens ein Tor erzielt. "Wir glauben an uns und wir kennen unsere Stärken", so der Argentinier, der seinen Spielern voll vertraut.

Griezmann und Co. versuchten zwar weiter mit unbändigem Einsatz, das Wunder wahr zu machen, bis auf eine Doppelchance durch den eingewechselten Gameiro und Carrasco, die Real-Keeper Navas in der 66.' zunichte machte, sprang aber aus den Bemühungen nicht mehr heraus. "Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen können", betonte Atlético-Trainer Diego Simeone vor dem Halbfinal-Rückspiel am Mittwochabend (20:45 Uhr) im heimischen Vicente-Calderón-Stadion, das vor dem Abriss im Sommer zum letzten Mal Europacupschauplatz ist. Angestachelt von den Fans setzten sie den großen, gehassten Rivalen unter Druck - dann aber traf Isco (42.), der mit seinem Tor den Hexenkessel abschaltete und dem Gegner den tiefen Messerstich versetzte. Auch das starke Kurzpassspiel funktioniert wie gewohnt und sollte Real Madrid mit Ronaldos Toren ins Finale spielen. Real war in der Anfangsphase sichtlich irritiert über den furiosen Auftritt der Gastgeber. Und es kam zunächst noch besser für Atlético: Raphaël Varane foulte Fernando Torres im Strafraum und Griezmann ließ sich die Elfmeter-Gelegenheit nicht entgehen.

Erste Halbzeit so in etwa: "Moment, wie war noch mal die Nummer vom Notarzt".

Ruhig wurde es allerdings nicht - harte Zweikämpfe und Fouls prägten die Partie.

Vorausgegangen war dabei eine "barbarische Einzelaktion" ("AS") von Karim Benzema, der drei Gegenspieler austanzte und auf Kroos ablegte. Durch diesem 2:1-Anschlusstreffer benötigte Atletico zu diesem Zeitpunkt erneut drei Treffer für den Finaleinzug. "Ich bin so stolz auf das Team und nun werde ich mich weiter meiner Genesung widmen", liess er auf seinem Social-Media-Profil verlauten. Falls auch der Triumph in der Primera División gelingt, würde es das erste große Double aus Liga und Königsklasse seit 1958 werden. Doch Trainer Zinedine Zidane und dessen Schützlinge mahnen bei allem Optimismus zur Vorsicht. Saúl Ñiguez hatte sich nach einem Eckball von Koke am ersten Pfosten freigelaufen und per Kopf getroffen - 1:0 nach zwölf Minuten. "Am Ende haben wir es kontrolliert", sagte Marcelo. Weder von Ronaldo noch von Kroos, der im Finale auf seinen Kumpel und Weltmeister-Kollegen Sami Khedira trifft, war vor der Pause viel zu sehen.

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