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Googles Assistent macht Siri auf dem iPhone Konkurrenz

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Google Assistant ios

Zudem macht Google Apples Sprachsoftware Siri Konkurrenz. Wenn die besten Fotos einer Party mit Hilfe von Google-Technologie wie von Geisterhand unter allen Anwesenden ausgetauscht werden, könnte daraus eine Alternative zu Facebook-Diensten wie Instagram oder Whats App entstehen.

Per Sprachbefehl sollen künftig auch LG-Geräte über Google Home steuerbar sein. Die Ankündigung sei auf der Entwicklerkonferenz Google I/O geplant. Als Nutzer gibt man seine Daten preis - und dafür verspricht Google, das digitale Leben so einfach wie möglich zu machen.

Im Rahmen seiner Eröffnungskeynote der Entwicklerkonferenz I/O 2017 hat Google eine ganze Reihe Neuigkeiten präsentiert. Ab dem Sommer soll er außerdem auch überall mehrere Sprachen, darunter Deutsch, unterstützen. Google stellte zwar keinen Lautsprecher mit Display vor, aber seine "Home"-Geräte sollen die visuellen Informationen an andere vernetzte Technik mit Bildschirm wie Fernseher oder Smartphones schicken". Lens kann dabei auch automatisch Dinge wie Rechnungen oder Visitenkarten erkennen. Sagt man etwa, "zeige meinen Kalender" oder "rufe meine Mutter an", reicht das dem Gerät als Angabe.

Apple setzt auf Siri und Google baut auf Google Assistant. Trotz der furiosen Einführung konnte Google Glass im Massenmarkt nicht zünden, Project Ara - das wohl spektakulärste Smartphone der letzten Jahre - scheiterte krachend und über das Betriebssystem Brillo (quasi ein Android fürs Internet der Dinge) redet kein Mensch mehr. Nun soll der Google-Assistent auch in Waschmaschinen oder Kühlschränke integriert werden, das Unternehmen kündigte eine Kooperation mit der Haustechnik-Sparte von General Electric (GE) an. Amazon verfolgt einen ähnlichen Ansatz und sicherte sich bereits einen Platz in Hausgeräten des GE-Konkurrenten Whirlpool. Sie soll in der Lage sein, per künstlicher Intelligenz physische Fotobücher zusammenzustellen, die Nutzer bestellen und sich nach Hause liefern lassen können.

So soll der "Google Assistant" wesentlich redseliger werden und noch besser einzelne Begriffe aus normal gesprochenen Sätzen herausfiltern und verarbeiten können. Die Betaversion bringt Künstliche Intelligenz für alle sowie eine abgespeckte Android-Variante für Billiggeräte.

Denn wer ein Smartphone nutzt, kommt bereits jetzt schon täglich in Kontakt mit den "selbstlernenden Computern". So wird man den Assistant in Zukunft einsetzen können, um Inhalte im Viewfinder zu übersetzen, also beispielsweise Wi-Fi-Logindaten direkt zu übernehmen oder Gebäude, Restaurants und Gegenstände zu erkennen und detaillierte Informationen abzufragen. Alle Google Produkte werden von KI durchdrungen - das hilft dem User, vor allem aber Googles Geschäft mit Werbung. Der Preis beträgt zehn Dollar, vorläufig gibt es sie nur in den USA. Und mit rund 500 Millionen aktiven Nutzern von Google Photos spielt der Suchmaschinen-Gigant ohnehin in einer Liga mit Instagram & Co. Damit hat Android ungefähr doppelt so viele Geräte im Markt wie Apple mit seinem iOS-System für iPhones und iPads.

Auf den I/O-Konferenzen werden traditionell auch Details zur nächsten Version des im Smartphone-Markt meistgenutzten Android vorgestellt.

Die entsprechende App "The Google Assistant" steht mittlerweile im App Store zum Download zur Verfügung.

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