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Formel 1: Mercedes gibt in Spanien Tempo vor

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Valtteri Bottas sieht Ferrari weiterhin als große Gefahr

Auch wenn Meteorologen beim Großen Preis von Spanien (So., ab 14 Uhr im LIVETICKER) die Wahrscheinlichkeit eines Regenrennens von Tag zu Tag höher einschätzen, führt an der Favoritenrolle von Sebastian Vettel in der Formel 1 kein Weg vorbei.

Vettels schärfster WM-Rivale Lewis Hamilton kam im Mercedes auf Rang drei vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas.

Auch hier fliegen die Silberpfeile am schnellsten, im Schnitt ist Lewis Hamilton auf einen Mittelwert von 1:26,3 min gekommen, Bottas ist knapp eine Zehntelsekunde dahinter, Ferrari-Star Vettel liegt schon klar dahinter, mit 1:27,0 min, Kimi Räikkönen muss Hamilton gut eine Sekunde zugestehen.

Eine Fabelleistung zeigte Fernando Alonso. Pole Position seiner Karriere und die dritte in dieser Saison nach Melbourne und Shanghai.

Probleme gab es beim zweiten Mercedes von Valtteri Bottas: Bei der Behebung eines Elektronik-Fehlers in der Nacht wurde ein Wasserleck entdeckt, weshalb die Crew dem Finnen die Power-Unit aus den ersten vier Rennen einbaute. Ferrari-Pilot Sebastian Vettel startet nach einem hochspannenden Qualifying am Sonntag von Platz zwei ins Rennen. Ebenso Nico Hülkenberg (13.): "Die Bedingungen haben sich verändert". Jolyon Palmer (17.) Renault stand wegen "massivem Untersteuern" wieder klar im Schatten von Hülkenberg, Lance Stroll (18./Williams) enttäuscht weiter auf der ganzen Linie und Daniil Kwjat (20./Toro Rosso) tat sich aus bisher nicht bekannten Gründen schwer. Der Worndorfer Pascal Wehrlein kam im Sauber auf den 20. und letzten Rang (1:22,974). Ein Verbremser kurz vor dem Ende kostete den viermaligen Weltmeister die Bestzeit. Als er auf einem Motorroller zurück ins Fahrerlager gebracht wurde, lächelte der 35-Jährige. "Es tut mir leid für die Fans", sagte der Spanier, ehe er das Gelände verließ und wenig später via Instagram ein Bild von sich auf dem Tennisplatz verbreitete. "Er musste sich entspannen und Frust abbauen", erklärte McLaren-Renndirektor Eric Boullier. Doch zu mehr als den 20. und letzten Platz reichte es nicht mehr. Alonso pfeift auf den nächsten WM-Lauf am 28. Mai in Monaco und startet lieber beim Indy 500 in den USA. Gleich nach dem Rennen in Barcelona fliegt er nach Indianapolis. Bereits nach fünf Minuten war für ihn das erste Training vorbei.

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