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Verletzter BVB-Spieler Marc Bartra muss weiterhin im Krankenhaus bleiben

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Dortmund. Die meisten Spieler von Borussia Dortmund sind bei dem Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus mit dem Schrecken davongekommen.

Schock für die Fußballmannschaft der Borussia Dortmund: Am Dienstag (11. April) explodierten laut Medienberichten drei Bomben am Teambus.

"Wer heute Abend zum Spiel in Dortmund geht, kann sich sicher sein: Für die Sicherheit der Menschen in NRW wird alles Menschenmögliche getan". Der Spanier veröffentlichte am Mittwoch ein Foto bei Instagram mit hoch gerecktem Daumen und schrieb dazu: "Wie man sehen kann, geht es mir besser". Die Beamten seien wegen einer größeren Fan-Versammlung bereits zuvor am Hilton-Hotel am Tucherpark gewesen und angesichts der ersten Meldungen aus Dortmund dort behalten worden, sagte ein Sprecher der Polizei.

Solidarität kam auch vom AS Monaco, gegen den der BVB am Dienstagabend in Dortmund in der Champions League spielen sollte. BVB-Mediendirektor Sascha Fligge berichtete in der Pressekonferenz, dass Kapitän Marcel Schmelzer gesagt habe: "Muss da wieder jemand einen Stein werfen?" "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut". "Er war sichtlich gerührt, dass ihn so viele Teamkollegen und Verantwortliche seit gestern besucht haben", hieß es.

Der Dortmunder Abwehrspieler hatte sich am Dienstagabend einen Bruch der Speiche sowie Fremdkörper-Einsprengungen am rechten Handgelenk zugezogen. Besonders Marc Bartra hat es hart erwischt. Die Dortmunder Spieler trugen beim Aufwärmen Bartra-Shirts, darauf ein Bild des Spaniers und der Spruch "Viel Kraft" auf Spanisch.

In einer weiteren Polizeimitteilung hiess es: "Nach jetzigem Kenntnisstand sind die Scheiben des Busses (ganz oder teilweise) geborsten". Trainer Thomas Tuchel teilte am Donnerstag mit, dass man mit einer Ausfallzeit von rund vier Wochen rechnen müsse. "Schade, dass uns so ein Spieler verlässt".

Das Schicksal des spanischen Nationalspielers bewegt die Fußballfans. Genau wie Lionel Messi und Andres Iniesta wurde er in Barcelonas berüchtigter Talentschmiede "La Masia" ausgebildet. "Sie haben mir viel beigebracht, sowohl als Profis als auch als Menschen", sagte er.

Tabellenführer FC Bayern München twitterte: "Alles Gute, @MarcBartra und dem gesamten @BVB!".

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