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Trump: Fortschritte in Beziehungen zwischen USA und China

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Xi Jinping besucht Trump in Florida

Der Konflikt mit Nordkorea steht auch im Mittelpunkt des ersten Treffens von Trump mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) in Mar-a-Lago, dem Privatdomizil Trumps in Florida. Xi landete am Nachmittag auf dem Flughafen von Palm Beach in Florida, von wo aus er zu Trumps Anwesen Mar-a-Lago weiterfuhr. Nach einer ersten Unterredung sprach Trump von einem freundschaftlichen Verhältnis.

Chinas Staatschef Xi Jinping sagte, er glaube, dass es im Laufe der Zeit gelingen könne, die Beziehungen zwischen China und den USA auszubauen - um für beide Länder und ihre Menschen Wohlstand zu schaffen und globalen Frieden und Stabilität zu wahren. China habe zudem ein Interesse bekundet, seinen Handelsüberschuss zu reduzieren, um die Inflation im Land besser zu steuern. Selbst den Handelsstreit will er zum Gegenstand der Nordkorea-Verhandlungen machen.

US-Präsident Trump bekräftigte in einem Telefonat mit Japans Ministerpräsidenten Abe, dass "alle Optionen auf dem Tisch liegen", wie Abes Büro in Tokio berichtete. Xi war von US-Aussenminister Tillerson in Empfang genommen worden. Zuvor waren sie gemeinsam im "Weißes Haus des Winters", einem direkt am Meer gelegenen Resort.

Xi Jinping ist Staatspräsident der Volksrepublik China.

Die USA hatten im Vorfeld des Treffens deutlich gemacht, China stärker in die Pflicht nehmen, um das nordkoreanische Atomprogramm zu beenden.

Trump hatte auf dem Flug nach Florida die Erwartung geäußert, dass China seine Rolle in dem Konflikt ausbaut. Trump warf China und Deutschland daher auch jüngst unfaire Praktiken zu Lasten der US-Wirtschaft vor.

Neben dem Handelsabkommen, soll es zwischen den beiden Staatschefs um das Atomprogramm Kim Jong-uns in Nordkorea gehen.

China hatte sich zuletzt am internationalen Vorgehen gegen Nordkorea beteiligt, indem es seine Kohle-Importe aus dem Nachbarland bis Jahresende stoppte. Xi sagte laut Xinhua, China und die USA sollte heikle Themen angemessen angehen und Streitfragen konstruktiv lösen. Doch zu noch drastischeren Sanktionen gegen den wirtschaftlich von ihm abhängigen Nachbarn scheint Peking wenig bereit - China fürchtet Chaos und Destabilisierung bei einem nordkoreanischen Kollaps. "Auf lange Sicht werden wir ein sehr grossartiges Verhältnis pflegen", betonte der US-Präsident.

China hat zur Durchsetzung seiner Ansprüche mehrere künstliche Inseln aufgeschüttet und dort Militärstützpunkte angelegt. Als Ergebnis könnten Flüchtlinge nach China strömen.

Trumps älteste Tochter hatte in der vergangenen Woche offiziell eine Stelle als Assistentin ihres Vaters angetreten, nachdem sie zuvor schon an Treffen des US-Präsidenten mit ausländischen Staatsoberhäuptern teilgenommen und ihn zu offiziellen Terminen begleitet hatte.

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