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Hamilton bekräftigt Ahnung: Lücke zu Ferrari wird kleiner

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Dicht dran waren nämlich auch Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen auf Rang vier (0,168 Sekunden zurück) und Lewis Hamilton auf Platz fünf (0,284 Sekunden zurück). "Wir wissen noch nicht, was da los war", sagte Vettel und vermutete einen Kurzschluss: "Auf einmal war das Auto aus". "Es fühlt sich gut an, es fühlt sich aber auch an, als sei noch mehr drin". "Und das müssen wir jetzt rauskitzeln", sagte er. Ferrari-Star Vettel hatte den Auftakt in Australien vor Hamilton gewonnen.

Ob Vettel und Hamilton, die meistdekorierten Piloten im Fahrerfeld, den WM-Sieg unter sich ausmachen, bleibt abzuwarten.

Trotz Vettels Bestzeiten herrschte bei Ferrari nicht nur eitel Sonnenschein. "Ich muss allen danken, sie haben mir ein besseres Auto gegeben". Die Scuderia scheint beim dritten Rennen der Saison Probleme mit der Zuverlässigkeit zu haben. Im Kampf um den Titel liegen Vettel und Hamilton nach zwei Rennen mit jeweils 43 Punkten gleichauf. Und Hamilton erwartet in Bahrain das nächste knappe Duell. Im Duell mit Silberpfeil Hamilton könnte das Thermometer das Pendel in Richtung Vettel ausschlagen lassen. "Ferrari ist in Bestform, ich denke, wir sind in Bestform, Sebastian ist in Bestform und ich bin ich Bestform", sagt Hamilton, der am vergangenen Sonntag in China den 54. Grand-Prix-Erfolg seiner Karriere überschwänglich bejubelt hatte. In beiden Einheiten war der gebürtige Heppenheimer, der 2010 und 2012 zu seinen Red-Bull-Zeiten zweimal auf Pole in Bahrain gestanden hatte, der Schnellste. "Nachdem wir nun auf einer ganz anderen Strecke bei ganz anderen Bedingungen gefahren sind, steht fest, dass wir sehr eng zusammenliegen und jedes noch so kleine Detail den Unterschied ausmachen kann". In der ersten hatte Vettel Hamilton um fast zwei Sekunden abgehängt.

Ein Comeback für Sauber gibt Pascal Wehrlein nach seiner folgenschweren Verletzung: Ende Jänner hatte er sich in Miami beim Race of Champions drei Wirbel gebrochen, es waren Kompressionsfrakturen in der Brustwirbelsäule. Er wolle das Rennen "einfach genießen".

Daniil Kvyat im Toro Rosso (+ 2,141) belegte Rang elf vor Nico Hülkenberg (Renault; + 2,230), Stoffel Vandoorne im McLaren (+ 2,300), Valtteri Bottas (Williams; + 2,305), Jolyon Palmer (Renault; + 2,371), Kevin Magnussen (Haas; + 2,882) sowie Marcus Ericsson (Sauber; + 3,191).

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