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Chinas Staatschef Xi zu Besuch bei Trump eingetroffen

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Xi Jinping besucht Trump in Florida

Xi war von US-Außenminister Tillerson in Empfang genommen worden. Einzelheiten zu konkreten Inhalten des Treffens nannten allerdings weder Trump noch der chinesische Staatschef. Ziel sei eine Stärkung amerikanischer Exporte und eine Verringerung des US-Handelsdefizits mit der Volksrepublik. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Associated Press ist China einer der größten Handelspartner Alaskas.

Bildlegende: Differenzen ausgeräumt? Xi Jinping und Donald Trump sprechen von einem positiven Treffen. Für 18.30 Uhr Ortszeit (00.30 MESZ am Freitag) ist ein Abendessen mit Xi Jinping geplant. China könne "Teil einer neuen Strategie" sein, um das nordkoreanische Atomprogramm zu bremsen.

Kurz vor den Gesprächen der Präsidenten hatte Nordkorea im Streit um sein Atomprogramm militärische Macht demonstriert. China solle seinen Einfluss auf Nordkorea geltend machen. Die beiden Politiker hätten auf 100 Tage ausgelegte Unterredungen vereinbart, sagte US-Handelsminister Wilbur Ross am Freitag nach dem ersten persönlichen Treffen Trumps mit Xi.

Trump hatte auf dem Flug nach Florida die Erwartung geäußert, dass China seine Rolle in dem Konflikt ausbaut. Erst am Mittwoch war erneut eine ballistische Test-Rakete in Richtung offenes Meer abgefeuert worden.

Die mit Spannung erwartete Begegnung wurde durch einen neuen Raketentest Nordkoreas zusätzlich aufgeladen.

Im Februar war es dem nordkoreanischen Regime erstmals gelungen, eine Mittelstreckenrakete zu testen, die sehr wahrscheinlich atomare Sprengköpfe transportieren kann. Auch gibt es Sorge, dass bei einer Wiedervereinigung beider Koreas US-Truppen an seiner Grenze stehen könnten. In einem Interview hatte Trump kürzlich gesagt, notfalls würden die USA das Problem Nordkorea allein und ohne China lösen. In einem Telefonat mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe habe Trump betont, dass die USA ihre Möglichkeiten zur Abschreckung und Verteidigung weiter stärken würden, teilte das Weiße Haus mit. Alle Parteien sollten sich zurücknehmen und "nichts unternehmen, um die gegenwärtige intensive Situation zu verschärfen", sagte Hua Chunying, Sprecherin des Pekinger Aussenministeriums.

Das offizielle Programm des Treffens an Trumps Luxus-Feriensitz Mar-a-Lago in Palm Beach begann am Donnerstagabend mit einem Dinner, an dem auch die Gattinnen der beiden Präsidenten teilnahmen. "Wir möchten, dass Sie sich wie zu Hause fühlen", wandte sich Ivanka Trump, Tochter des 45. US-Präsidenten, an den chinesischen Staatschef und seiner Gattin und ließ ihr 5-jähriges Kind vor den Gästen auftreten. Sollte China sich jedoch nicht mit den USA abstimmen können, seien die USA bereit, allein zu handeln.

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