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Ajax dementiert nicht: Heidel zu Huntelaars Vorstoß: "Ist vollkommen okay"

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Meyer stand auf dem Schalker Trainingsgelände, wo sich die Mannschaft auf das Europa-League-Viertelfinalspiel am Donnerstag (21.05 Uhr/Sport1) bei Ajax Amsterdam vorbereitete und schwärmte von den "unfassbar vielen Toren", die der Kollege Huntelaar für Schalke schon geschossen hat: "Ich will nicht wissen, wo der Verein jetzt wäre, wenn er diese Tore nicht gemacht hätte", überlegte Meyer und sprach: "Schade, dass er wahrscheinlich nächstes Jahr woanders spielen wird". "Erschreckend, was dort passiert ist". Die Eurofighter haben 1997 den Uefa-Cup mit dem FC Schalke gewonnen. "Genau diese Mentalität" will Kapitän Höwedes in der aktuellen Mannschaft erkannt haben.

Der frühere Schalker Heiko Westermann warnte seinen Ex-Club derweil. In der Europa League trug er sich in der K.o-Phase sowohl im Duell mit PAOK Saloniki als auch im Achtelfinale gegen Borussia Mönchengladbach einmal in die Schützenliste ein. Der als "Kampfschwein" legendär gewordene Marc Wilmots erklärte im Stadtspiegel Gelsenkirchen: "Die Schalker sind etwas stärker als Ajax". Diese fiebern der Wiederholung des Eurofighter-Märchens schon seit dem ersten Anstoß im Wettbewerbs entgegen. "Aber wir wollen uns eine gute Ausgangsposition erarbeiten". War die Zukunft des Stürmers bis zuletzt noch offen, hat er "für sich nun aber wohl eine Entscheidung getroffen", berichtete Heidel auf der Vereinswebsite: "Wir alle wissen, dass Klaas-Jan kein Spieler ist, der sich nicht gern auf die Bank setzt".

Klaas-Jan Huntelaar hat seinen Abschied von Schalke 04 angekündigt. Für den Niederländer ist es eine besondere Partie, spielte er doch von 2006 bis 2009 für Ajax und soll Gerüchten zufolge im Sommer auch dorthin zurückkehren. Huntelaar war mit seinem Interview in der niederländischen Zeitung "De Telegraaf" aber vorgeprescht.

Nach über sieben Jahren Schalke verabschiedet sich der "fliegende Holländer", der schon mit Fuchs bei Schalke kickte, also sang- und klanglos mit Saisonende.

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