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4:1 - Bayern schießt sich für Real Madrid warm

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Weil Ribéry es nicht für nötig befand, Felix Passlack zu verfolgen, und Arturo Vidal nicht konsequent genug klärte, verkürzte Guerreiro mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze. Kurz darauf durfte der Franzose unter großem Applaus das Spielfeld verlassen und auf der Bank Platz nehmen - diesmal mit Freude und ohne jegliches Murren. "Ich habe das Gefühl, dass wir bereit sind", so der sich in Top-Form befindende Arjen Robben. Beide Topstars stehen jedoch im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League am Mittwoch gegen Real Madrid bereit. Lewandowski (10., 68./Foulelfmeter), Franck Ribéry (4.) und Robben (49.) hatten mit ihren Toren der Dominanz der Bayern gegen den BVB Ausdruck verliehen. Borussia Dortmund ist ebenfalls noch in der Champions League am Ball, in der am Dienstag AS Monaco wartet.

"Wir haben das Spiel kontrolliert über weite Strecken". "Ohne Auba können wir unsere Saisonziele nicht erreichen", sagte Tuchel, "er trifft für uns im zweiten Jahr unfassbar konstant". Damit spielte Ancelotti auf seine Zeit beim AC Mailand an, in der auch Willy Aubameyang zwischenzeitlich zum Kader zählte. Wir müssen verdammt aufpassen. Das Wohlgefühl der Bayern trübte nur Robert Lewandowski etwas, nachdem der Stürmer den Samstagsdienst mit einer schmerzenden rechten Schulter beschlossen hatte. "Es ist eine Prellung".

Der bei den Bayern unersetzbare Lewandowski (24 Bundesliga-Saisontore) jagt in der Torschützenliste den extrovertierten Aubameyang (25 Ligatreffer), der in jedem der vergangenen sieben Pflichtspiele traf. "Keine Rotation", betont Trainer Carlo Ancelotti.

Das Urteil zum Spiel war eindeutig. "Dortmund ist eine der besten Mannschaften in Europa". Sein BVB-Kollege Thomas Tuchel musste das Kräfteverhältnis anerkennen. "Wir hätten wahnsinnig über uns hinaus wachsen müssen". Bayern bietet das absolut höchste Niveau. Der BVB ist weiter nur Tabellenvierter, der Platz würde nur zur Playoff-Teilnahme reichen. "Das Ergebnis ist zu hoch. Sie haben ihre Chancen genutzt und wir nicht", sagte BVB-Torhüter Roman Bürki.

Die 75 000 Zuschauer in der ausverkauften Münchner Arena bekamen im flotten Bundesliga-Klassiker viel geboten. Beide Mannschaften agierten angriffslustig, lieferten sich intensive Zweikämpfe.

Das war schon Königsklasse - vom FC Bayern. Nach dem frühen 2:0 mussten die ersatzgeschwächten Gäste gegen die blendend aufgelegten Bayern Schlimmstes befürchten.

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