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Twitter denkt über kostenpflichtige "Premium"-Funktionen nach"

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Twitter erwägt Abomodell für bestimmte Dienste

Vorher war eine Umfrage bekannt geworden, mit welcher der Kurznachrichtendienst das Interesse seiner Nutzer an bezahlten Funktionen ausloten wollte.

US-Medienberichten zufolge könnten Abo-Kunden in der Twitter-App "Tweetdeck" zusätzlich unter anderem Benachrichtigungen bei aktuellen Nachrichten sowie neue Werkzeuge zum Erstellen ihrer Tweets und deren Erfolgsanalyse erhalten.

Der Kurznachrichtendienst versucht, sich vor allem über Werbung zu finanzieren, wie etwa von Unternehmen im Nachrichtenstrom der Nutzer platzierte Tweets. Weil die Verluste jedoch chronisch hoch sind, sucht das Unternehmen nach neuen Einnahmequellen. Seit 2011 gehört Tweetdeck zu Twitter und ermöglicht es Nutzern unter anderem, mehrere Twitter-Konten gleichzeitig zu verwalten. Twitter verlor im Jahr 2016 fast 457 Mio.

In der Branche gab es auch schon den Versuch, eine Twitter-Alternative aufzuziehen, die ohne Werbung auskommt und sich stattdessen durch eine Abo-Gebühr finanziert. Während es auch weiterhin eine kostenlose Basic-Version von TweetDeck geben soll, bietet die Premium-Version angeblich detaillierte Nutzerstatistiken und Analyse-Tools. Der Dienst App.net blieb jedoch erfolglos und beendete vor einer Woche den Betrieb.

Twitter plant ein kostenpflichtiges Abo-Modell für Power-User.

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