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Gesundheit

Bei ThyssenKrupp rund 3.000 Beschäftigte im Warnstreik

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Duisburg. Die IG Metall erhöht den Druck auf die Arbeitgeberseite in der laufenden Tarifrunde und ruft in Duisburg zu ersten Warnstreiks auf.

Auch im hessischen Dillenburg sei es am Nachmittag im Werk des Edelstahlherstellers Outokumpu zu einem Warnstreik gekommen, an dem sich rund 350 Beschäftigte beteiligt hätten.

Die Arbeitgeber reklamieren dagegen die schwierige Lage im europäischen Stahlgeschäft. Am Montag hatten Arbeitgeber und Gewerkschaft ihre Gespräche in der zweiten Verhandlungsrunde ohne Ergebnis vertagt.

Hintergrund der Protestaktionen ist die laufende Tarifauseinandersetzung für die rund 72.000 Beschäftigten in der nordwestdeutschen Stahlindustrie. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 16. März geplant. "Ein Angebot, das unterhalb der Inflationsrate liegt und zu Reallohnverlust führt, ist indiskutabel und nicht verhandelbar", sagte.Knut Giesler, Verhandlungsführer und Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen. Die IG Metall hatte 4,5 Prozent für zwölf Monate gefordert. "Bis zu einer möglichen Einigung ist es wohl noch ein steiniger Weg", sagte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Andreas Goss.

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