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Verletzte vor Testspiel Union Berlin gegen Austria Salzburg

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Vor dem Testspiel zwischen Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin und Austria Salzburg ist es am Samstag zu Rangeleien zwischen Anhängern der Berliner und der Polizei gekommen. Die Polizei spricht von massiven körperlichen Angriffen. An der Spitze wird mit einem Dreikampf zwischen Salzburg, der Austria und Rapid gerechnet. Der erst am Donnerstag von Werder Bremen ausgeliehene Mittelfeldspieler fällt wegen seiner muskulären Probleme beim Jahresauftakt 2016 am Freitag beim 1. FC Kaiserslautern vermutlich nicht aus.

Union hingegen betonte, dass es sich um einen "schwer nachzuvollziehenden Polizeieinsatz" gehandelt habe. 80 Menschen wurden verletzt: 21 Polizisten, 26 Randalierer und 40 friedliche Stadionbesucher.

18 Fans wurden vorläufig festgenommen.

"Solche widerlichen Sprechchöre und Gewalttaten gegen unsere Polizei sind nicht hinnehmbar", sagte Innensenator Frank Henkel (CDU) am Sonntag. Jetzt widerspricht Union dem Bericht der Berliner Polizei. Nach einem zunächst friedlichen Jubiläumsmarsch zum 50. "Teilweise vermummten sich Personen in dem Strom der Fans und skandierten immer wieder polizeifeindliche Sprechgesänge", teilte die Polizei am Sonntag mit. Anschließend wurden die Polizisten von einer Gruppe mit rund 250 Anhängern "massiv körperlich angegriffen". "Die Beamten wehrten die Angriffe mittels körperlicher Gewalt ab und setzten auch Reizgas ein", hieß es von der Polizei.

Insgesamt waren 300 Polizisten im Einsatz. Wie die Polizei weiter mitteilte, stürzte eine Person im Gästefanblock von einem Geländer und musste von einem Notarzt in ein Krankenhaus gebracht werden.

Mehrere Fanbetreuer des Vereins hätten demnach versucht, "zwischen Polizei und nachströmenden Fans zu vermitteln. Wenige Meter nach dem Passieren der Zufahrt zum Parkplatz vor der Haupttribüne des Stadions versuchte eine Polizeikette bereits auf dem Vereinsgelände den Zug ohne ersichtlichen Grund zu stoppen". "Ein aggressives Verhalten der Fans war nicht zu beobachten, im Gegenteil, zahlreiche Fans versuchten, der plötzlichen Sperrung auszuweichen oder davor zu stoppen", stellte der Klub klar und stützte sich dabei auf "vorliegende Videobilder". Polizisten hätten "umgehend mit körperlicher Gewalt" reagiert und Reizgas eingesetzt, als ein Fan das Gleichgewicht verloren und einen Beamten zu Fall gebracht habe.

Berlin - Das Spiel hatte noch gar nicht angefangen, da eskalierte die Situation abseits des Feldes. Auch Mittelfeldspieler Benjamin Köhler gehörte nach überstandenen Adduktorenproblemen zu den Übenden. Übrigens: Union schlug die Österreicher mit 5:0. Das Auto kommt auf der Seite zum liegen, der Fahrer erleidet schwere Verletzungen.

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