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Führerloser Öl-Frachter treibt auf französische Küste zu

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Geisterschiff

Die Besatzung hat das Schiff nach einem am Dienstag abgesetzten Notruf verlassen.

Das seit Tagen führerlose Frachtschiff "Modern Express" steuert mittlerweile unkontrolliert auf die Bucht von Arcachon in Frankreich zu.

Der Frachter war am Dienstag aus noch ungeklärter Ursache in Schieflage geraten. Mit starker Schlagseite treibt es bei schwerer See im Golf von Biskaya (Atlantik). Das Schiff befinde sich weniger als 100 Kilometer von der Bucht an der Atlantikküste entfernt, berichtete der französische Radiosender "France Info" am Sonntag. Zur Zeit befindet sich das Geisterschiff 220 Kilometer vor der französischen Hafenstadt La Rochelle.

Das Schiff soll abgeschleppt werden, ein Versuch am Freitag ist jedoch aufgrund des schlechten Wetters gescheitert. Doch beim Versuch den havarierten Frachter in Schlepptau zu nehmen, wurde ein Seemann leicht verletzt und der Versuch scheiterte.

Die Neigung des Schiffes, die bis zu 50 Grad betrug, hat sich stabilisiert, offenbar ist kein Wasser in das Schiff eingedrungen.

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