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Dutzende Tote bei Doppelanschlag nahe Damaskus - IS bekennt sich

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Situation in Damaskus

Mindestens weitere 40 seien verletzt, teilte das syrische Innenministerium mit. Demnach explodierte zuerst eine Autobombe an einem Kontrollpunkt in einem vor allem von Schiiten bewohnten Bezirk.

Der Anschlag ereignete sich im dicht bevölkerten schiitischen Viertel Sayeda Zeinab, das auch von vielen Pilgern aus dem Iran und besucht wurde. In einer noch ungeprüften Botschaft im Internet bekannte sich die Terrormiliz IS zu der Tat. Auch das staatliche Fernsehen berichtete von wenigstens 45 Todesopfern. Die Sayyida-Seinab-Moschee beherbergt das Grab einer Enkelin des Propheten Mohammed und ist eine wichtige Pilgerstätte schiitischer Muslime. In der sich danach ansammelnden Menschenmenge habe sich anschließend ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt.

Tote und Verletzte nach Attentat: Erneuter Anschlag in der Nähe des Schreins von Sajjida Seinab in Damaskus. Die Flüchtlinge kämen vor allem aus Gebieten, die von Turkmenen besiedelt seien, teilte die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad am Sonntag mit.

Hatay grenzt an die syrische Provinz Latakia - das Kernland der schiitischen Alawiten, zu denen auch der syrische Machthaber Bashar al-Assad gehört.

Turkmenen sind Nachfahren türkischer Volksgruppen. Im syrischen Bürgerkrieg kämpfen Turkmenen in verschiedenen Rebellengruppen gegen Assad.

Unterdessen treffen sich Vertreter der syrischen Regierung und der Opposition mit dem UN-Sondervermittler Staffan de Mistura zu Friedensgesprächen in Genf.

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